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Klima allgemein

Mehrere Mesoklimate sind für das Klima auf Madeira ausschlaggebend, das im Sommer im Einflussbereich der Nordostpassatwinde und im Winter im Bereich des Westwindgürtels liegt. Der Golfstrom sorgt für fast immer gleichbleibende milde Temperaturen, die während der Wintermonate tagsüber zwischen 18 - 20° Celsius liegen und in den Sommermonaten selten die 26° Celsius überschreiten. Auch über Nacht fallen die Temperaturen während der Sommerzeit kaum unter 20 Grad Celsius. Und auch die Wassertemperaturen pendeln aufgrund des in der Nähe vorbei fließenden Golfstroms immer um die 20 Grad Celsius, wobei sich jedoch das Baden auf der Hauptinsel Madeira etwas schwierig gestaltet, da die Steilküsten der Insel wenig Bademöglichkeiten bieten. Bessere Möglichkeiten zum Baden und Schwimmen bieten hingegen die Strände auf der Insel Porto Santo. Der Nordteil Madeiras bekommt im Gegensatz zum südlichen, subtropischen Teil mehr Regen ab, da die Wolken, welche sich über dem Meer mit Feuchtigkeit vollgesogen haben, an den Bergen hängen bleiben und sich abregnen. Das in dieser Region niedergegangene Regenwasser wird nun durch die Levadas, die schon vor Jahrhunderten erbaut wurden, hinab in den Süden geleitet, wo es auf Gärten, Plantagen und Äcker verteilt oder in großen Speicherbecken für das Wasserkraftwerk gespeichert wird.

Reisezeit

Als beste Reisezeit für Madeira gelten die Monate Mai bis Oktober, obwohl sich aufgrund der milden Temperaturen auch im Winter (November bis Februar) Reisen nach Madeira - insbesondere für Wanderfreunde - anbieten. Für einen Besuch des nördlichen Landesinneren empfiehlt es sich, ständig eine Regenausrüstung parat zu haben, da das Wetter oftmals sehr schnell von sonnig auf regnerisch umschlagen kann. Wer in den Sommermonaten die "Insel des ewigen Frühlings" besuchen möchte, sollte die Intensität der Sonnenstrahlen trotz der verhältnismäßig moderaten Temperaturen nicht unterschätzen und sich vor den UV-Strahlen genügend schützten.